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SORGEARBEIT und notwendige Kooperationen in der häuslichen Pflege

|   Aktuelles

Die Arbeitsgemeinschaft evangelischer Haushaltsführungskräfte (AEH) des DEF schließt sich den Forderungen der Unterzeichner der Frankfurter Erklärung zur Kooperation in der häuslichen Pflege an.

Hintergrund: Aktuell werden bewährte Kooperationen einiger Pflegediensten mit Assistenz- und Hauswirtschaftsdiensten aufgelöst und Versorgungsverträge gekündigt. Bereits erfolgreiche Kooperationen werden von den Pflegekassen in Frage gestellt und  es besteht die begründete Befürchtung, dass dieses Verhalten der Pflegekassen weiter  Schule macht. Als Mitglieder des Deutschen Evangelischen Frauenbundes, stimmen  wir uns auch in die Rolle der Hilfebedürftigen ein und sind dabei  in großer Sorge. Wir sehen einen steigenden Sorge-, Teilhabe- und Pflegebedarf, der, besonders zur Unterstützung der häuslichen Pflege, mit innovativen, intelligenten, aber auch vertrauensvollen Kooperationsmodellen weiter auf- und ausgebaut werden sollte. 

Wir fordern deshalb die Förderung qualitätsvoller, seriöser Kooperationen und eine Unterstützung zum Aufbau neuer Modelle zwischen Pflegefachkräften, Assistenz- und Hauswirtschaftsdiensten. Bewährte Modelle der Versorgung und Betreuung sollen fortgeführt werden. Auch die Leistungsträger sollten den aufkommenden Herausforderungen ins Auge schauen und sich bedarfsgerechten örtlichen Versorgungsstrukturen öffnen. Nur so werden wir den  Menschen mit Unterstützungsbedarf auch in naher Zukunft gerecht werden können.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der   Frankfurter Erklärung

Hannelore Herbel

Schwerpunkt Hauswirtschaft

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Quelle: fotolia.de