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Wasser schützen mit Apps und im Netz

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Wasser-Workshop für kritische Konsumentinnen

Wasser ist ein kostbares Gut. Nur 3 Prozent des Wasser­vorkommens auf der Erde ist Süßwasser. Täglich wer­den in Deutschland pro Kopf durchschnittlich 120 Liter Wasser verbraucht, der virtuelle Wasserverbrauch liegt bei 3.900 Litern pro Kopf und Tag. Im virtuellen Wasserverbrauch, auch als Fußabdruck des Wasser­verbrauchs bezeichnet, wird die Gesamtmenge des Wasserverbrauchs erfasst, die für die Produktion von Gütern und Dienstleistungen unabhängig vom Ort benötigt wird.

In einem Workshop während der Tagung des DEF-Landesverbandes Bayern in Neuendettelsau konnten sich die Teilnehmerinnen auf den mitgebrachten Tablets mit verschiedenen Apps bzw. auf Internetseiten informie­ren, welche Möglichkeiten es gibt, selbst dazu beizu­tragen, die vorhandenen Ressourcen zu schonen. Brot für die Welt bietet an, auf www.fussabdruck.de den eigenen Ökologischen Fußabdruck anhand von Fragen über Ernährungsgewohnheiten, Wohnen, Kon­sum und Mobilität zu ermitteln. Abschließend gibt es dann noch Empfehlungen zur Verbesserung des Fuß­abdrucks entsprechend dem Ergebnis.

Auf www.nachhaltiger-warenkorb.de erhielten die Teilnehmerinnen Tipps für den umweltbewussten und sozialen Konsum. Unter Publikationen auf www.bund.net wird bei Eingabe des Suchbegriffs „Mikroplastik“ der „BUND-Einkaufsratgeber: Mikro­plastik“ zum Download angeboten. Die Broschüre listet Kosmetikartikel auf, die Mikroplastik enthalten. Interessiert suchten die Teilnehmerinnen nach ihren eigenen Kosmetikartikeln, um festzustellen, ob diese belastet sind. Mit der App Codecheck können Mikro­plastik und andere kritische Inhaltsstoffe erkannt werden. Die App ToxFox zeigt hormonell wirksame Stoffe in Kosmetika an oder welche Giftstoffe in Spielzeug enthalten sind. Es muss lediglich der Bar­code des Produktes eingescannt werden. Die Teilneh­merinnen scannten eifrig zur Verfügung gestellte Musterprodukte ein, um festzustellen, welche Schad­stoffe enthalten sind. Nicht immer hatte das augen­scheinlich gute Produkt das beste Ergebnis.

Luitgard Herrmann
2. EAM-Vorsitzende

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Frauen testen verschiedene Apps
Wasserworkshop