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SPRUCH des Monats Februar 2026

Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder.

Psalm 9,2

Unlängst begrüßte mich eine DEF-Frau mit den Worten: „Ich bin froh, wieder bei einer DEF-Runde zu sein. Hier ist persönliche Wärme und ich danke Ihnen für die gute Atmosphäre. Um einen herum gibt es so viele schlechten Nachrichten und Anlaß zu Besorgnissen. Da bin ich dankbar, für alles Gute, was mir widerfährt.“

Und tatsächlich werden wir nahezu von allen Seiten mit Ansprüchlichkeiten und Anforderungen an den Alltag konfrontiert. Die Nachrichten aus den Zeitungen, die staatlichen und privaten Medien wetteifern um Aufmerksamkeit, in dem sie den Aufregungspegel hoch halten. Jeder kleine Fehler wird moralisierend skandalisiert und wenn die Berichterstattungen auch nur teilweise wahr sein sollten, so muss man doch festhalten: es geschieht schreckliches in der Welt: Es ist grauenvoll, wenn Menschen von kriegerischen Angriffen bedroht sind. Mein tiefes Mitgefühl haben alle, die alles verloren haben, die von Krankheit und Leid gezeichnet sind, die trauern.

Wir müssen gar nicht weit von uns weggehen; jedem von uns ist ein nicht kleines Paket an Leid und Trauer auferlegt.

Neben den großen Sorgen ist es oft die Drangsal des Alltags, ein nervliches Klein-Klein, zuweilen auch Mißgunst und ein Großmachen von Petitessen, die den Alltag trüben.

Eine kluge Nachbarin hat mir mal gesagt, dem allen sollte man nicht allzuviel Aufmerksamkeit zollen. „Ich bin erwachsen und bestimme immer noch selbst, wer und was mich ärgern darf.“ Das hat mir schon so manches Mal ein Schmunzeln ins Gesicht gemalt, aber auch den Blick frei gemacht für das Gute in meinem Leben.

Und das Gute überwiegt bei weitem. Wenn ich dem Negativen keine Übermacht mehr einräume, ändert sich meine Wahrnehmung. Sie geht auf das, was mir an Gutem in meinem Leben widerfahren ist. Sehr vielen in Deutschland geht es gut: wir haben eine warme Wohnung, Essen und gute medizinische Versorgung. Das ist niciht selbstverständlich sondern Grund für Dankbarkeit.

Wenn wir an die guten Menschen denken, die um uns sind und unser Leben begleiten, geht das Herz über. Die Erlebnisse und Möglichkeiten, die wir nutzen konnten, sind wundervoll. Niemand lebt aus sich selbst heraus. Unser Leben ist ein göttliches Geschenk. Das spiegelt sich auch im Alltag wider und ist Anlaß zum Danken: Der Sonnenstrahl, der mich morgens weckt und der Himmel eines kalten klaren Wintertages lassen mich Glück spüren. Jede von uns wird ähnliche Geschehnisse aufrufen können, die uns positiv und dankbar werden lassen.

Kraftvoll sich dem Leben stellen auf der Basis eines dankbaren und vertrauensvollem Herzen, kann befreien sein. Und dieser Perspektivenwechsel kann das Leben tiefgreifend verändern.

Angela Sophie Brandt
Ortsverband Hannover

 

zwei Kiefern vom Dünensand teils zugeweht
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